Kleine Geschichte zur Querflöte

Die Querflöte gehört zur Gattung der Holzblasinstrumente. Heutzutage ist sie zwar meistens aus einer Metalllegierung oder Silber, aber in früheren Jahrhunderten war sie aus Holz. Die Ursprünge dieser Flöte reichen bis in die Steinzeit zurück.

Die Querflöte hat ihren Namen deswegen, weil sie beim Spielen quer, zur Seite, gehalten wird. Im Gegensatz dazu wird z. B. die Blockflöte gerade nach vorne gehalten. Es gibt alle Arten von Musikstücken, die für sie geschrieben sind: Konzerte, Soli, Orchesterstimmen, Duette,... Die Querflöte besteht aus drei Teilen, die für den Transport und zur Aufbewahrung auseinandergenommen werden. Im vorderen Teil befindet sich nur das Mundstück, in welches man hineinbläst. Im mittleren Teil ist der Großteil der Klappen untergebracht. Der unterste Teil der Flöte, der sogenannte Fuß, enthält Klappen, die mit dem kleinen Finger der rechten Hand betätigt werden.

Man spielt die Flöte, wie gesagt, mit Hilfe von Klappen. Das sind kleine, runde Deckel auf den Löchern, die jeweils für andere Töne zuständig sind. Manche Klappen sind auch gekoppelt, d. h. es werden durch einen Fingerdruck mehrere Klappen geschlossen.


Piccolo-Flöte

Dies ist eine sehr bekannte, halb so große Abart der Querflöte. Ihr Tonumfang beginnt eine Oktave höher als bei der Querflöte. Von Flötisten ist sie eher unbeliebt, da sie wegen des schwierigen Ansatzes nicht einfach zu spielen ist und sehr unangenehm "quietschig" klingen kann, wenn man nicht 100%ig richtig spielt. Sie wird in Orchestern zur Erzeugung von Dramatik und Spannung verwendet.